Bildungsfahrt nach Polen

Ein Reisebericht erstellt von Marina, Lisa, Eva, Yvonne, Felix, Fabio, Luis und Josef (GHO 10A) für die teilnehmenden Schüler aus den Klassen: GHO 10A, GHO 10B und KBM 10X

Am Montag in aller Herrgottsfrüh startete unsere Reise nach Oswiecim in Begleitung unserer Lehrer – Frau Bichler, Herrn Zech und Herrn Rauchenecker. Nach einer elfstündigen Busfahrt kamen wir an unserem Hotel an. Dort aßen wir noch gemütlich zu Abend.

Am nächsten Morgen fuhren wir zur Besichtigung der Gedenkstätten Ausschwitz 1 und Ausschwitz 2 (Birkenau). Alle Beteiligten haben das Gelände nach der Führung mit gedrückter Stimmung verlassen. In der anschließenden Nachbesprechung im Jugendgästehaus der internationalen Begegnungsstätte wurden unsere Fragen beantwortet und unsere Eindrücke gut reflektiert. Der Rest des Tages stand uns zur freien Verfügung.

Zur Mitte der Woche sind wir morgens nach Krakau in unser zweites Hotel umgezogen. Direkt im Anschluss erhielten wir eine umfangreiche Führung durch die Altstadt Krakaus und besichtigten den Marktplatz, die Marienkirche, hielten uns im Universitätsviertel auf und stiegen die Treppen des Doms empor. Von dort hatten wir einen wunderschönen Ausblick über die gesamte Stadt. Nach den vielen Informationen stärkten wir uns bei einem gemeinsamen Abendessen im Hotel.

Der letzte offizielle Tag war dem jüdischen Viertel gewidmet. Sechseinhalb Stunden führte uns unser Tourguide durch Kazimierz und erzählte uns etwas über die Geschichte und die Kultur der polnischen Juden. Als Letztes besichtigten wir die beeindruckende Multimedia-Ausstellung „Krakau während der Besatzung 1939-1945“ in der ehemaligen Fabrik von Oskar Schindler.

Freitag stand uns zur freien Verfügung. Wir teilten uns in verschiedene Gruppen auf – die einen erkundigen Krakau auf eigene Faust, während sich die anderen im gegenüberliegenden Park entspannten.

Unsere Rückreise am Samstag verlief holprig, da der Bus auf dem Weg zu unserem Hotel einen Unfall hatte. Deshalb verzögerte sich unsere Abfahrt um zwei Stunden und wir mussten etwas entfernt auch noch den Bus wechseln. Trotzdem sind alle gesund und munter um zwölf Uhr nachts in Dachau angekommen.

Eine Bildungsfahrt ging zu Ende, von der wir viele Eindrücke und gewonnene Erfahrungen über unsere Geschichte und unser Nachbarland Polen dauerhaft in Erinnerung behalten werden.

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