Partnerschaft Oswiecim

Gemeinsame Vergangenheit und Zukunft (Mai 2011)

Verfasser: N.N.

Vom 20. – 27. Mai fuhren wieder 16 Schüler und Schülerinnen mit den Lehrerinnen Bettina Kretschmer und Nadja Reiß der Staatlichen Berufsschule Dachau zu ihrer Partnerschule, der Staatlichen Wirtschaftsschule in der polnischen Stadt Oswiecim und erlebten unter dem Motto “Gemeinsame Vergangenheit und Zukunft” interessante Tage. Neben dem Kennenlernen der Stadt stand auch ein Besuch des jüdischen Zentrums sowie der beiden Vernichtungslager Auschwitz I und Auschwitz II (Birkenau) auf dem Programm. Tiefste Betroffenheit und der Wunsch nach einer gemeinsamen friedlichen Zukunft machten sich breit. Mit Büchern und Filmen, wie “Am Ende kommen Touristen”, “Der Junge im gestreiften Pyjama” hatten sich die Schüler und Schülerinnen auf diese Programmpunkte sowie die anschließend geführte Diskussion an der Wirtschaftsschule vorbereitet.

Die Fahrt nach Zakopane stand unter dem Zeichen der Verständigung und Freundschaft. Eine 16 km lange Wanderung durch die Berge der Tatra sorgte für einen noch engeren Zusammenhalt. Insbesondere der halbstündige sehr enge Gang durch eine nur 6 Grad kalte und an einigen Stellen nur 70 cm hohe Höhle. Da war es auch nicht überraschend, dass die meisten der Schüler und Schülerinnen am nächsten Tag die Thermalbäder besuchten. Sie wollten sich von der “Rentnertour” erholen, die ihnen der Fremdenführer bzgl. der Wanderung durch das Koscieliska-Tal versprochen hatte. Letztendlich waren alle sehr stolz auf ihre Leistung. Und auch die Luxus-Pension in Stasikowka entschädigte mit bestem Essen sowie Billard und Tischtennis.

Aber auch die Stadt Krakau ließ bleibende Erinnerungen. Die Gruppe besichtigte die Tuchhallen sowie die Marienkirche und machte einen Spaziergang durch die Altstadt bis zum Wawelschloss. Am Nachmittag blieb Zeit für Einkäufe. Doch abends liefen viele barfuß zum Treffpunkt Bus, denn ein heftiges Gewitter brach aus und sorgte für reichlich Wasser in den Straßen.

Am Sonntag hatten die Schüler und Schülerinnen Freizeit. Viele besuchten mit ihren Gastfamilien den Ort Wadowice, das Städtchen Kocierz, einen Kletterpark, den Miniaturpark mit Dinosauriern oder machten eine Radtour ins Umland. An den Abenden zog es die Jugend oft zur gemeinsamen Grillparty oder in die Disco, während sich die Lehrerinnen auf einem Countryfest amüsierten.

Und überall begegnete die herzliche Gastfreundschaft. Die Schüler und Schülerinnen und Lehrerinnen wurden nicht nur sehr herzlich aufgenommen, ihnen wurde jeder noch so kleine Wunsch von den Augen abgelesen. Während der Busfahrten wurde viel gesungen. Am liebsten das polnische Volkslied “Hej Sokoly!” Dank CD konnten die deutschen Schüler und Schülerinnen auch auf ihrer Heimreise dieses Lied dreimal zum Besten geben. Bleibt nur noch Dank zu sagen an den besten Busfahrer der Welt: Sepp Bredl.

Ein paar Bilderimpressionen aus Oswiecim…

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