Hausordnung

Sehr geehrte Eltern, Erziehungsberechtigte und Arbeitgeber/Ausbilder,

liebe Schülerinnen und Schüler,

Schule ist ein Teil unseres Lebens. Wir sollten uns diesen wichtigen Lebensabschnitt miteinander so gestalten, dass er uns in angenehmer Erinnerung bleiben wird. Eine Schulgemeinschaft lebt unter anderem von Solidarität und Rücksichtnahme. Dies kann nur funktionieren, wenn wir uns alle an einen vorgegebenen Rechtsrahmen halten.

Um ein reibungsloses Miteinander an der Schule zu gewährleisten, ist es deshalb unbedingt notwendig, die Haus- und Schulordnung sowie die Anordnungen der Lehrkräfte, der Mitarbeiterinnen im Sekretariat und der Hausmeister zu befolgen.

Für Ihr Verständnis für die Belange der Berufsschule bedanken wir uns recht herzlich.

Johannes Sommerer, OStD

Schulleiter

Hinweis: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird im nachfolgenden Text durchgängig die männliche Form „Schüler“ benutzt. Im Sinne der Gleichbehandlung gilt dieser Begriff aber für beide Geschlechter.

1. Ordnung und Sauberkeit im Schulhaus

Abfälle werden in die bereitgestellten Abfall-Trennbehälter geworfen. Stühle und Tische in den Pausenhallen müssen sauber und ordentlich aufgestellt bleiben. Nach Unterrichtsende sorgt jeder  Schüler für Sauberkeit an seinem Arbeitsplatz und hängt den Stuhl am Tisch ein. Die für die Ordnung verantwortlichen Schüler reinigen die Tafel/n, schließen die Fenster und schalten die Lichter aus. Sie melden Schäden umgehend beim Klassenlehrer. Sie bringen den Papiermüll zu den Sammelbehältern im Erdgeschoss.

2. Schülerdaten

Folgende Änderungen von Daten melden die Schüler unverzüglich in schriftlicher Form im Sekretariat.

  • Eintritt in ein Ausbildungsverhältnis oder Auflösung eines Ausbildungsverhältnisses
  • Austritt aus der Berufsschule (ausgeliehene lernmittelfreie Bücher beim Klassenleiter abgeben)
  • Wechsel der Ausbildungsstätte
  • Wohnsitzwechsel und Änderung des Familienstandes

Dazu ist es erforderlich, dass die entsprechenden Dokumente in Kopie (z.B. Aufhebungsvertrag, neuer oder umgeschriebener Ausbildungsvertrag) vorgelegt werden.

3. Pünktlichkeit

Verspätungen bedeuten Störung des Unterrichtsbetriebs. Die Schüler begeben sich deshalb spätestens 5 Minuten vor Unterrichtsbeginn zu den Unterrichtsräumen. Dies gilt auch für den Nachmittagsunterricht nach der Mittagspause. Versäumter Unterricht wegen schuldhaftem Zuspätkommen wird auf Anordnung der Lehrkraft nachgeholt!

4. Schulunfälle

Unfälle, die sich auf dem Schulweg oder in der Schule ereignen, müssen die Schüler umgehend im Sekretariat melden.

5. Schulversäumnisse

Ist ein Schüler aus zwingenden Gründen verhindert am Unterricht teilzunehmen, verständigt er unverzüglich die Schule und den Ausbildungsbetrieb. Diese Meldung sollte per E-Mail direkt an den Klassenleiter mit Kopie an den Ausbildungsbetrieb erfolgen (möglichst bis 7:45 Uhr). Sollte eine Benachrichtigung per E-Mail nicht möglich sein, ist der Schüler verpflichtet, das Sekretariat der Berufsschule und den Ausbildungsbetrieb telefonisch oder per Fax zu informieren. Eine schriftliche Entschuldigung muss innerhalb einer Woche (bei Vollzeit- und Blockklassen innerhalb von drei Tagen) nachgereicht werden. Grundsätzlich wird eine Entschuldigung vom Ausbildungsbetrieb abgestempelt und unterschrieben, bei nicht volljährigen Schülern auch von einem Erziehungsberechtigten. Bei krankheitsbedingten Unterrichtsversäumnissen kann der Klassenleiter jederzeit eine ärztliche Bescheinigung verlangen (ebenfalls mit dem betrieblichen Sichtvermerk!).

6. Erkrankung während des Unterrichts

Erkrankt ein Schüler während eines Unterrichtstages, muss er beim Klassenleiter oder beim unterrichtenden Lehrer eine Freistellung vom Unterricht beantragen.

7. Beurlaubung vom Unterricht (Freistellung)

Eine Beurlaubung vom Unterricht aus betrieblichen oder privaten Gründen ist nur in dringenden Ausnahmefällen möglich. Dazu muss rechtzeitig (möglichst eine Woche vorher) ein schriftlicher Antrag beim Klassenleiter gestellt werden. In der Regel muss der versäumte Unterricht nachgeholt werden. Bei volljährigen Schülern muss der Ausbildungsbetrieb durch Unterschrift Kenntnis vom Freistellungsantrag nehmen, bei minderjährigen Schülern der Ausbildungsbetrieb und ein Erziehungsberechtigter.

Bitte nutzen Sie für die Punkte 5., 6. und 7. das Formular „Beurlaubung/Entschuldigung vom Berufsschulunterricht“ – www.berufsschule-dachau.de – Download Formulare

8. Das Rauchen im Schulgebäude und auf dem Schulgelände ist untersagt.

Mit dem generellen Rauchverbot kommt die Schule ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag und ihrer besonderen Verantwortung nach, die Schüler vor dem Einstieg in den Konsum von Suchtmitteln zu bewahren. Im Rauchverbot sind auch E-Zigaretten/Pfeifen miteingeschlossen. Wenn Schüler gegen das Rauchverbot verstoßen, ist ein Verweis die Folge.

9. Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände ist der Konsum oder das Mitführen alkoholhaltiger Getränke untersagt.

Auch hierbei vollzieht die Schule den vom Staat vorgegebenen Bildungs- und Erziehungsauftrag, Suchtprävention zu betreiben.  Wenn Schüler gegen das Alkoholverbot verstoßen, ist ein Verweis die Folge.

10. Verlassen des Schulgrundstücks

Entfernt sich ein Schüler aus dem schulischen Verantwortungsbereich, so unterbricht er unter Umständen damit seinen gesetzlichen Unfallversicherungsschutz!

11. In den Unterrichtsräumen dürfen Mobilfunktelefone und andere elektronische Speichermedien nicht benutzt werden. Sie müssen ausgeschaltet sein! Auch das Aufladen dieser Geräte ist ohne Ausnahme untersagt.

Eingeschaltete Geräte können grundsätzlich (d.h. ohne weitere Vorwarnung!) von der Schule vorübergehend eingezogen werden.

12. Parken

Für Schüler stehen die Parkplätze an der Geschwister-Scholl-Straße und an der Theodor-Heuss-Straße zur Verfügung. Da die Parkplätze dort allerdings begrenzt sind, empfehlen wir dringend die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

13. Information des Ausbildungsbetriebs bei vorzeitigem Unterrichtsende

Endet der Unterricht an einem Schultag früher als nach dem offiziellen Stundenplan vorgesehen, hat der Schüler dies unverzüglich dem Ausbildungsbetrieb mitzuteilen.

 

Ergänzende Hinweise

für die Nebenstelle Liegsalzstraße 2

 

a) Zugang zum Schulgebäude

 Der direkte Zugang zum Schulgebäude der Berufsschule erfolgt über die Liegsalzstraße.

b) Parken / Abstellen der Fahrräder

Parkplätze für Schüler stehen nicht zur Verfügung. Wir empfehlen die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder von Fahrrädern.

Fahrräder können direkt neben dem Schulgebäude auf dem Hartbahn-Streifen abgestellt werden.

c) Aufenthaltsbereiche im Freien

Für die Schülerinnen und Schüler der Berufsschule gelten ausschließlich folgende Aufenthaltsbereiche, die direkt das Schulgebäude der Berufsschule umgeben:

  • der gepflasterte Bereich vor dem Eingang zum Schulgebäude, dazu gehört auch die sich unmittelbar anschließende Freitreppe,
  • der Hartbahn-Streifen, der entlang des Schulgebäudes verläuft,
  • der eingezäunte Grünstreifen direkt neben dem Schulgebäude.

Alle anderen Bereiche und Gebäude auf dem Areal werden vom Josef-Effner-Gymnasium genutzt.

d) Nutzung des Schulgebäudes Liegsalzstraße 

Im Erdgeschoss werden die Räume auf der linken Seite durch das Josef-Effner-Gymnasium genutzt. Alle anderen Räumlichkeiten (Erdgeschoss rechte Seite und gesamter 1. Stock) stehen der Berufsschule zur Verfügung.

e) Verpflegungsmöglichkeiten

Einkaufsmöglichkeiten befinden sich an der Kreuzung Friedenstraße/Sudetenlandstraße (zu Fuß ca. 4 Min. entfernt).


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